Globale Taktische Asset Allokation (GTAA) erzeugt nachweislich einen signifikanten Performancebeitrag im Anlageprozess – sie erhöht die Ertragschancen und senkt die Volatilität. Durch temporäre Über- und Untergewichtungen von Anlageklassen relativ zu einer strategischen Referenzallokation lässt sich eine Vermögensanlage optimal auf die zyklischen Chancen und Risiken an Finanzmärkten abstimmen. Die Zielsetzung der GTAA besteht darin, die Sensitivität eines Portfolios gegenüber Kapitalmarktrisiken dann zu erhöhen, wenn die zu erwartenden Risikoprämien relativ gesehen hoch sind, und zu verringern, wenn unterdurchschnittliche Risikoprämien zu erwarten sind. GTAA bewirkt ein antizyklisches Anlageverhalten und beinhaltet – technisch ausgedrückt – eine dynamische Steuerung des »Beta« eines Portfolios

GTAA beinhaltet die Steuerung der:
* Aktien-Anleihen-Quote
* Fremdwährungsallokation
* Regionen- und Länderallokation im Aktienbereich
* Sektor- und Stilallokation im Aktienbereich
* Laufzeitenstruktur im Anleihenbereich
* Kreditrisikoallokation im Anleihenbereich

Essentielle Entscheidungsgrundlage für die Umsetzung einer GTAA sind zeit- und querschnitts-konsistente kurzfristige Renditeprognosen für die Anlageklassen des zu bewirtschaftenden Portfolios. Moderne konditionierte Anlagebewertungsmodelle liefern qualitativ hochwertige Prognosen für die GTAA auf Basis einer zeitvariablen Modellierung von Kapitalmarktrisikoprämien. Das am Schweizerischen Institut für Banken und Finanzen der Universität St. Gallen (HSG) in den Grundlagen entwickelte und von Vescore weiterentwickelte GLOCAP (Global Conditional Asset Pricing) Modell hat sich seit 1998 in GTAA Anlageprozessen und –produkten bewährt.

Vescore nutzt GLOCAP zur massgeschneiderten Umsetzung individueller taktischer Zielsetzungen institutioneller Kunden im Rahmen von Overlay- und Spezialfondsmandaten. Darüber hinaus steuert GLOCAP die Asset Allokation von Investmentfonds zur Erzielung von absolut positiven Erträgen.