Warum Quant?

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Quantitative Manager geben ein einzigartiges Leistungsversprechen für Anleger. Dabei besitzen sie in den Bereichen Rendite, Risiko und Liquidität einen klaren Wettbewerbsvorteil.

Quantitative Anlagen beruhen auf einer rigorosen Analysedisziplin, in deren Rahmen enorme Mengen an Finanzdaten einer objektiven mathematischen Analyse unterzogen werden. Ziel ist, wissenschaftlich fundierte computergestützte Modelle zu entwickeln, die Risiko- und Renditeprognosen generieren.

Auf dieser Grundlage lassen sich Portfolios zusammenstellen, die attraktive risikobereinigte Renditen hervorbringen.

"Unserer Ziel ist, wissenschaftlich fundierte computergestützte Modelle zu entwickeln, die Risiko- und Renditeprognosen generieren."

Daniel Schild, Head Computation

  

Rendite

Nach dem Grundprinzip des aktiven Managements sind hohe risikoadjustierte Renditen das Resultat einer Mischung aus Geschick, der Anzahl der getroffenen unabhängigen Anlageentscheidungen und der Umsetzung dieser Erkenntnisse in Form eines effizienten Portfolios. Quantitatives Investieren dominiert in allen drei Bereichen.

Dank computergestützter Algorithmen sind quantitative Manager in der Lage, massive Datenvolumen auszuwerten und ein breites Spektrum von Wertpapieren abzudecken. Ergebnis ist eine grosse Anzahl hochwertiger umsetzbarer Anlageerkenntnisse. Diese wiederum werden in regelbasierte Portfoliokonstruktionen und Umsetzungsprozesse eingespeist. Durch die grosse Anzahl an berücksichtigten Wertpapieren kann quantitatives Investieren eine einzigartig breite Portfoliodiversifikation erreichen. Darüber hinaus werden Verhaltensmuster von Händlern vermieden. Menschliche Emotionen lassen sich in Stresssituationen nur schwer kontrollieren, sodass oftmals voreilige Handelsentscheidungen getroffen werden, die zu ineffizienten Kapitallokationen in besonders kritischen Momenten führen kann.

Bei quantitativen Anlagestrategien wird die menschliche Intelligenz im Wesentlichen in Algorithmen übersetzt. Diese schaffen Erträge, die für viele Datensätze und Szenarien reproduzierbar sind. Dementsprechend können sie von einer Person auf die andere übertragen werden. Dies entfernt im Endeffekt das Risiko «Mensch» aus dem Anlage- und Portfoliomanagementprozess.

  

Risiko

Quantitative Manager messen dem Risikomanagement – einer Kerndisziplin quantitativer Anlagen – hohe Bedeutung bei. Das Anlagerisiko wird durch abstrakte Kennzahlen wie die Standardabweichung, «Value-at-Risk» und «Expected Shortfall» erfasst. Hierbei handelt es sich um inhärent quantitative Konzepte, die eindeutig messbar und kontrollierbar sind. Daher eignen sie sich für regelbasierte Implementierungsmechanismen.

Quantitative Anlagewerkzeuge halten diese Masszahlen innerhalb eindeutig definierter Grenzen, ohne dabei auf eine separate Risikomanagementfunktion zurückgreifen zu müssen. Was zu tun ist, wenn der Markt fällt und die Volatilität steigt, lässt sich durch intelligente und schnelle Algorithmen, die das Portfolio in Echtzeit überwachen, weitestgehend automatisieren. Noch wichtiger ist die Fähigkeit der quantitativen Analyse, ertragsbringende und ertragslose Risiken unterscheiden zu können.  

Damit werden Risiken gemieden, mit denen kein oder nur begrenztes wirtschaftliches Erfolgspotenzial verbunden ist. Diese Qualität quantitativer Präzision ist zu guter Letzt äusserst wertvoll, wenn es um Streben nach Transparenz im Investmentprozess geht. Anlagestrategien, die durch computergestützte Algorithmen umgesetzt werden, bringen ausgeprägte Analysekompetenzen mit sich, weil sie dem Anleger ermöglichen, die Mechanismen und Risiken seines Portfolios im Detail zu verstehen.

  

Liquidität

Grosse Zahlenmengen sind das Gebiet der Quants, da sie ausschliesslich in liquiden und tiefen Märkten agieren. Diese Märkte weisen eine Reihe von Merkmalen auf, wie zum Beispiel viele handlungsbereite Marktteilnehmer, einen geringeren Einfluss von getätigten Trades und niedrige Transaktionskosten.

Dies kommt dem Anleger sehr entgegen, da er beweglich bleiben und in einem sich verändernden Marktumfeld Positionen schliessen und eingehen kann. Darüber hinaus sind liquide Strategien durch eine hohe Kapazität gekennzeichnet. Diese erschliesst sich daraus, wieviel Kapital für eine Strategie eingesetzt werden kann, bis die Performance leidet.  Computergestützte quantitative Strategien decken sehr grosse Anlageuniversen ab und investieren in kurzen Intervallen.

Dies macht sie über Märkte und verschiedene Zeiträume hinweg äusserst skalierbar, sodass sichergestellt ist, dass der Effekt des abnehmenden Grenzertrags erst später einsetzt.